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Das größte Gebet ist die heilige Messe selbst. In der heiligen Messe beten wir um Erbarmen, um Vergebung und stimmen in den Lobpreis auf den Dreifaltigen Gott ein.

In der heiligen Messe spricht der HERR durch sein Wort zu uns, besonders im Evangelium. In der heiligen Messe danken wir Gott für den Tod und die Auferstehung seines Sohnes. Er gibt uns auch die Nahrung für das ewige Leben in der Hl. Kommunion. Vielen ist nicht bewusst, was in der Eucharistiefeier geschieht.

Wir beginnen die Eucharistiefeier, indem wir Gott die Ehre geben: Dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Das zweite Vatikanische Konzil nennt die hl. Messe, die Eucharistie, den Höhepunkt in unserem Leben und zugleich die Quelle, aus der alle Kraft strömt. Die Gottesmutter Maria betont bei ihren Erscheinungen immer wieder den Wert der heiligen Messe. Sie sagt: "Die heilige Messe soll euch das Leben sein". "Die heilige Messe ist das wichtigste und tiefste Gebet für mich" sagte Pater Pio. (Eher kann die Erde ohne Sonne auskommen, als die Menschen ohne heilige Messe). Eucharistie heißt Danksagung.




Der Wert der heiligen Messe

Die heilige Messe ist das Werk  Gottes. Alles was  unser Herr Jesus Christus Zeit seines Lebens getan und gewirkt hat, tat Er im Auftrag des himmlischen Vaters, als Gottes Sohn, für uns sündige Menschen. 

Jede heilige Messe beinhaltet das ganze Erlösungswerk von der Geburt Jesu über den schrecklichen Kreuzestod, Seine siegreiche Auferstehung und glorreiche Himmelfahrt. 

Deshalb erweist jede gültige heilige Messe Gott mehr und größere Ehre und Wohlgefallen als alle Arbeiten, Leistungen, Sorgen, Leiden und Tränen der ganzen Menschheit aller Zeiten (hl. Pfarrer von Ars). 

Der selige P.J. Eymard sagte, dass selbst alle guten Werke, Verdienste und Tugenden aller Heiligen zusammen genommen, nicht so kostbar und wertvoll vor Gott sein können, wie eine einzige heilige Messe. In jeder heiligen Messe schenkt sich uns Christus ganz: Sein Leben, Sein Herz, Seine Liebe, Seine Leiden, Seine Wunden und Seinen Tod, mit Seinen göttlichen Verdiensten. 

Mein lieber Christ, wenn Du Erbe dieses unermesslichen, nie ausschöpfbaren Reichtums göttlicher Allmacht, Liebe und Heiligkeit werden willst, tue es mit Liebe und Gott zugewandtem Herzen! Feiere so oft Du kannst die heilige Messe mit und opfere sie auf für das Seelenheil aller Menschen und vorbehaltlos mit unerschütterlichem Glauben und Vertrauen! Dann wirst Du Dich wundern und freuen über den immer mehr zunehmenden inneren Reichtum der Gnade, der alle irdischen Werte übertrifft. 

Die Ewigkeit wird es offenbaren, dass alle Reichen und Mächtigen der ganzen Weltgeschichte zusammen nicht soviel an Besitz, Macht und Wirkung und „Gott ehrenden Werten erreichen könnten, wie ein opfernder Priester und ein mit ihm und Christus sich mitopfernder Gläubiger, durch eine einzige heilige Messe“.


In der Todesstunde werden die Messen, denen du beigewohnt hast, dein größter Trost sein. Jede Messe wird dich zum Richterstuhle begleiten und dort dein Fürsprecher sein. Bei jeder Messe kannst du die zeitlichen Sündenstrafen vermindern und dies mehr oder weniger, je nach Andacht. Wenn du andächtig der heiligen Messe bei wohnst, bezeigst zu dem Gottmenschen die größte Verehrung. Er ersetzt viele Nachlässigkeiten und Versäumnisse. Er vergibt dir alle lässlichen Sünden, wenn du willens bist, sie zu vermeiden.

Die Macht des Satans über dich wird geschwächt. Du gewährst den Armen Seelen im Fegefeuer die größte Linderung, die möglich ist. Jede hl. Messe bringt dem Allmächtigen das höchste Lob, den schönsten Dank, die beste Sühne. Ohne Sühne wäre die Welt in ihren Sünden wohl längst untergegangen. Du bleibst von vielen Gefahren und Missgeschicken verschont, die dich sonst heimsuchen würden.

Mit jeder hl. Messe verkürzest du deine Leidenszeit im Fegefeuer. Jede hl. Messe vergrößert deinen Lohn im Himmel. Du empfängst den Segen eines Priesters, den Gott im Himmel selbst bestätigt. Du kniest unter einer Menge Engel, die diesem erhabenen Opfer mit der größten Ehrfurcht beiwohnen. Du wirst in deinen zeitlichen Gütern und Angelegenheiten gesegnet.

Wenn wir der heiligen Messe beiwohnen, dieses heilige Opfer zur Ehre eines besonderen Heiligen oder Engels aufopfern und Gott für die Gnaden danken, die er diesem verliehen, so verschaffen wir ihm größere Ehre, Freude und Glückseligkeit und gewinnen seine besondere Liebe und seinen besonderen Schutz für uns. Jedesmal, wenn wir bei der heiligen Messe dienen, sollten wir diese, abgesehen von anderen Meinungen, zur Ehre des Tagesheiligen aufopfern.


Ein guter Rat
Bist Du aus irgend einem Grund verhindert, an der heiligen Messe
persönlich teilzunehmen, dann bete folgendes Gebet:

Heiliger Schutzengel mein, geh für mich in die Kirch' hinein.
Knie dich hin an meinen Ort, hör die heil'ge Messe dort.
Bei der Opf'rung bring mich dar, Gott zum Dienste ganz und gar.
Was ich hab' und was ich bin, leg als Opfergabe hin.
Bei der heil'gen Wandlung dann, bet' mit Seraphs-Inbrust an
unseren Heiland Christ, der wahrhaft zugegen ist.
Bet' für die, so mich geliebt, bet' für die, so mich betrübt.
Denk auch der Verstorb'nen mein. Jesus Blut wasch alle rein.
Beim Genuß vom Höchsten Gut, bring mir Jesus Fleisch und Blut,
und im Geist mich ihm verein, lass mein Herz ein Tempel sein.
Fleh', dass alle Menschen Heil, aus dem Opfer werd' zuteil.
Ist die heil'ge Messe aus, bring den Segen mir nach Haus.
Amen.




Das eucharistische Wunder von Lanciano

Das eucharistische Wunder von Lanciano ereignete sich etwa vor siebenhundert Jahren. Dies ergibt sich aus historischen Unterlagen aufgrund der Verfolgung durch den Kaiser Leo III, der Isaurier, der eine heftige Verfolgung der Kirche und Untersagung der Gottesdienste begannen. Viele griechische Mönche flüchteten nach Italien, darunter die Basilianermönche, Jünger des heiligen Basilius (329-379) Bischof von Cäsarea in Kappadokien (im heutigen Osten der Türkei). Einige Gemeinden flohen nach Lanciano.

Eines Tages, während der Priester Monaco die heilige Messe feierte wurde er vom Zweifel an der wirklichen Gegenwart Jesu in der Eucharistie ergegriffen. Er sprach die Worte der Wandlung über Brot und Wein, und plötzlich sah er vor seinen Augen wie sich Brot in Fleisch, und Wein in Blut verwandeln.



                                                     (bei Jesus sitzen)

Ausschnitte eines Textes des Hl. Antonius Maria Claret (1807-1870)
Er läßt Jesus zum Leser sprechen - als Lehrer der Gebetsgemeinschaft mit ihm.
P.Claret lehrt damit wohl genau das, was auch Mutter Teresa dringend empfiehlt und worüber sich auch die Bischofssynode in Zusammenhang mit der "Laienspiritualität" Gedanken gemacht hat.


Es ist nicht nötig, viel zu wissen, um mir zu gefallen - genügt, dass du mich liebst. Sprich hier also einfach mit mir, wie du mit deinem engsten Freund sprechen würdest.

                                                                +++

                                 Musst du mich für jemanden um etwas bitten?

Nenne mir seinen Namen und sage mir dann, was du möchtest, dass ich jetzt für ihn tun soll.

Erbitte viel – zögere nicht zu bitten.

Sprich zu mir auch einfach und aufrichtig von den Armen, die du trösten willst, von den Kranken, die du leiden siehst, von den Verwirrten, die du sehnlichst auf den Weg zurückwünschst.
Sag mir für alle wenigstens ein Wort.

                                                                +++


                      Und für  dich, brauchst du für dich nicht irgendeine Gnade?

Mache mir, wenn du es möchtest, eine Art Liste mit allem, was du brauchst, und komm, lies sie mir in meiner Gegenwart vor.
Sage mir offen, dass du vielleicht stolz, selbstsüchtig, unbeständig, nachlässig bist…. und bitte mich dann, dir zur Hilfe zu kommen bei den wenigen oder vielen Anstrengungen, die du machst, um davon loszukommen.
Schäme dich nicht! Es gibt viele Gerechte, viele Heilige im Himmel, die genau die gleichen Fehler hatten. Aber sie baten demütig…. und nach und nach sahen sie sich frei davon.
Und zögere auch nicht, um Gesundheit sowie einen glücklichen Ausgang deiner Arbeiten, Geschäfte oder Studien zu bitten. Alle das kann ich dir geben und gebe ich dir. Und ich wünsche, dass du mich darum bittest, sowie es sich nicht gegen deine Heiligkeit richtet, sondern sie begünstigt und unterstützt.
Was brauchst du gerade heute?
Was kann ich für dich tun?
Wenn du wüsstest, wie sehr ich wünsche, dir zu helfen!   

                                                                +++

                                  Trägst du gerade einen Plan mit dir herum?

Erzähle in mir. Was beschäftigt dich?
Was denkst du?
Was wünschst du?
Was kann ich für deinen Bruder tun, was für deine Schwester, deine Freunde, deine Familie, deine Vorgesetzten? Was möchtest du für sie tun?
Und was mich angeht: Hast du nicht den Wunsch, dass ich verherrlicht werde? Möchtest du nicht deinen Freunden etwas Gutes tun können, die du vielleicht liebst, die aber vielleicht leben, ohne an mich zu denken?
Sage mir: Was weckt heute besonders deine Aufmerksamkeit? Was wünschst du ganz sehnlich? Über welche Mittel verfügst du, um es zu erreichen.
Sage es mir, wenn dir ein Vorhaben schlecht gerät, und ich werde dir die Gründe für den Misserfolg nennen. Möchtest du mich nicht für dich gewinnen?
Ich bin Herr über die Herzen, und mit sanfter Gewalt bringe ich sie dahin, wo es mir gefällt, ohne ihre Freiheit zu beeinträchtigen. 

                                                                +++

                               Fühlst du dich vielleicht traurig oder schlecht gelaunt?

Erzähle mir in allen Einzelheiten, was dich traurig macht.
Wer hat dich verletzt?
Wer hat deine Selbstliebe beleidigt?
Wer hat dich verachtet?
Teile mir alles mit, und bald wirst du soweit kommen, dass du mir sagst, dass du nach meinem Beispiel alles verzeihst, alles vergisst. Als Lohn wirst du meinen tröstenden Lohn empfangen.
Hast du vielleicht Angst? Spürst du in deiner Seele jene unbestimmt Schwermut, die zwar unberechtigt ist, aber trotzdem nicht aufhört, dir das Herz zu zerreißen? Wirf dich meiner Vorsehung in die Arme!
Ich in bei dir, an deiner Seite. Ich sehe alles, höre alles, und nicht einen Augenblick lasse ich dich im Stich. Spürst du Abneigung bei Menschen, die dich vorher gern mochten, die dich jetzt vergessen haben, und sich von dir entfernen, ohne dass du ihnen dazu den geringsten Anlass gegeben hast?
Bitte für sie, und ich werde sie an deine Seite zurückbringen, wenn sie nicht zum Hindernis für deine Heilung werden.

                                                                +++

                     Und hast du mir nicht vielleicht irgendeine Freude mitzuteilen?

Warum lässt du mich nicht daran teilnehmen, da ich doch dein Freund bin?
Erzähle mir, was seit dem letzten Besuch bei mir dein Herz getröstet und zum Lächeln gebracht hat. Vielleicht hast du angenehme Überraschungen erlebt, vielleicht hat du glückliche Nachrichten erhalten, einen Brief, ein Zeichen der Zuneigung, vielleicht hast du eine Schwierigkeit überwunden, bist aus einer ausweglosen Lage herausgekommen.

                                             Das ist mein Werk.
                                             Du sollst mir einfach sagen:
                                             Danke, mein Vater. 

                                                                +++

                                      Willst du mir nichts versprechen?


Ich lese in der Tiefe deines Herzens. Menschen kann man leicht täuschen, Gott aber nicht.
Sprich also ganz aufrichtig zu mir. Bist du fest entschlossen, dich jener Gelegenheit zur Sünde nicht mehr auszusetzen, auf jede Gelegenheit zu verzichten, der dir schadet, jenes Buch nicht mehr zu lesen, das deine Vorstellungskraft gereizt hat, mit  jenem Menschen nicht mehr zu verkehren, der den Frieden deiner Seele verwirrt.
Wirst du zu jedem anderen Menschen wieder sanft, liebenswürdig und gefällig sein, den du bis heute als Feind betrachtet hast, weil er sich gegen dich verfehlte? 


Nun gut, gehe wieder an deine gewohnte Arbeit, deiner Familie, deinem Studium.
Aber vergiß die Viertelstunde nicht, die wir beide hier verbracht haben.
Bewahre, soweit du kannst, Schweigen, Bescheidenheit, innere Sammlung, Liebe zum Nächsten.
Liebe meine Mutter, die auch deine ist.
Und komme wieder mit einem Herzen, das noch mehr von Liebe erfüllt, noch mehr von meinem Geist hingegeben ist.
Dann wirst du in meinem Herzen jeden Tag neue Liebe, neue Wohltaten, neue Tröstung finden.